Einweihung des neuen Ofterdinger Feuerwehrhauses

FESTAKT

Am 01. Oktober 2016 fand der Festakt und die feierliche Übergabe des neuen Feuerwehrhauses im Weiherrain statt.  

Nach 18 monatiger Bauzeit konnte das neue Feuerwehrhaus bezogen werden.

Das Feuerwehrhaus wurde für diesen Abend besonders hergerichtet.

Auf den Tischen in der Fahrzeughalle fand man weiße Tischdecken und rote Alpenveilchen.

Neben dem Rednerpult stand eine weiße Blumendekoration.

Fast alle geladenen Gäste folgten der Einladung von Herrn Bürgermeister Reichert.

Alle Redner lobten den gelungenen Zweckbau, der für die Ofterdinger Einwohnerschaft erbaut und von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Ofterdingen benutzt wird.

Neben den nicht unerheblichen Kosten für den Neubau, der nach den geltenden Richtlinien erbaut wurde, blieben natürlich die verschiedenen Zuschüsse und Umlagen, die die Gemeinde für diesen Bau erhalten hat, nicht unerwähnt.

Der örtliche evangelische Pfarrer segnete das neue Feuerwehrhaus mit seiner katholischen Kollegin aus Mössingen.

Musikalisch wurde der Abend durch den Musikzug Ofterdingen, unter Leitung des neuen Dirigenten F. Grabert, professionell umrahmt.

Nach der feierlichen symbolischen Schlüsselübergabe an Kommandant Kurt Alexander, lud Herr Bürgermeister Reichert alle Gäste zu einem Sektempfang ein. Bei belegten Brötchen, Getränken und vielen interessanten Gesprächen, klang der Abend harmonisch aus.


TAG  DER  OFFENEN  TÜR

Am 2. Oktober 2016 luden wir ab 10:00 Uhr zum ‚Tag der offenen Tür ins neue Feuerwehrhaus ein.

Der Ansturm an Gästen, gleich zu Beginn unserer Veranstaltung, brachte uns ins Staunen.

Viele Feuerwehren aus dem Landkreis, mit den unterschiedlichsten Feuerwehrfahrzeugen, kamen zu unserem Tag der offenen Tür nach Ofterdingen.

Die Weiherrainstraße und der Parkplatz des Pennymarktes, glichen einer Ausstellung von Feuerwehrfahrzeugen, was dem einen oder anderen Besucher als Fotomotiv gerade recht war.

Aber nicht nur Feuerwehrleute aus anderen Nachbarwehren waren bei unserm Tag der offenen Tür.

Die Ofterdinger Bevölkerung ist genauso am neuen Feuerwehrhaus interessiert, wie Einwohner aus umliegenden Gemeinden, oder Helfer aus anderen Hilfsorganisationen.

Verköstigt wurden unsere Gäste mit Schlachtplatte, Pommes, Würsten, Zwiebelkuchen, Krautkuchen, süßen Kuchen und Torten; die Getränkevielfalt wahr ähnlich groß: verschiede Biere, Wein, antialkoholischen Getränke und Kaffee

Die meisten Besucher nutzten die Gelegenheit, das Feuerwehrhaus in Augenschein zu nehmen und ließen sich durch Feuerwehrkameraden bis ins Detail informieren.

Unser Feuerwehrmuseum auf der Empore zog jung und alt in seinen Bann; der eine oder andere schwelgte in Erinnerungen.

Unsere Feuerwehrfahrzeuge stellten wir auf unserem Parkplatz zur Schau.

Diese hatten ebenfalls„Tag der offenen Tür“. Das Interesse von Jung und Alt Feuerwehrfahrzeuge hautnah von aussen und innen zu bestaunen, anzufassen und Probe zu sitzen war ungebrochen.

Bei jedem Feuerwehrfahrzeug war ein aktiver freiwilliger Feuerwehrmann zur Seite, um die vielen Fragen beantworten zu können.

Um 15:30 Uhr folgte eine Schauübung unserer Jugendfeuerwehr.

2 selbstgebaute Holzhäuschen, „die zum Abrennen eigentlich viel zu Schade sind“(Zitat eines Zuschauers), wurden durch Kommandant Alexander und Kommandant Nädele

(Freiwillige Feuerwehr Nehren) aufdem Parkplatz vom benachbarten Jugendhaus angezündet.

Diese galt es fachgerecht abzulöschen.

Angefacht durch den starken Wind, entstand an beiden Häuschen enormer Rauch und Feuer. 3 Trupps bekämpften mit 3 C-Strahlrohren erfolgreich das Feuer..

Die Jugendfeuerwehr hatte die Situation zu jeder Zeit im Griff und konnte bald „ Feuer aus“ melden.

Die von vielen Kindern heiß begehrte Hüpfburg, konnte auf Grund des morgendlichen Regens leider nicht aufgestellt werden.

Das Risiko sich zu verletzen, wäre zu groß gewesen. Sehr zum Leid der kleinen Besucher.


Überwältigt vom großen Besucherandrang, die Knochenarbeit von 3 Wochen Umzug im Körper, machten wir uns gegen Abend an die Aufräumarbeiten.

Die Feuerwehrfahrzeuge müssen wieder in der Fahrzeughalle geparkt, die Einsatzbereitschaft muss wieder hergestellt werden.

So langsam realisieren wir, wir sind umgezogen, in ein modernes, technisch auf dem derzeit neuesten Stand, geräumiges Gebäude.

 

Die Schriftführerin

Kerstin Klipp-Röcker