Feuer im Kindergarten Banweg - fünf Kinder werden noch vermisst.

Beim Indianer spielen im Sport- und Bewegungsraum, brachte ein Kind ein Feuerzeug von Zuhause mit und wollte ein echtes Indianerfeuer entzünden.

Dieses Übungsszenario hatten die Kameraden der Feuerwehr Ofterdingen am vergangenen Samstag zu bewältigen.

 

Bereits bei der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte konnte man eine starke Rauchentwicklung, verursacht durch eine Nebelmaschine, aus dem hinteren Teil des Gebäudes sehen.

Sofort wurde, unter den Augen der zahlreich erschienenen Bevölkerung, mit der Menschenrettung begonnen und parallel dazu die Brandbekämpfung vorbereitet und anschließend eingeleitet.

Drei Trupps unter Atemschutz machten sich durch den dichten Kunstqualm auf um die vermissten Kinder, die vom hauseigenen Nachwuchs der Jugendfeuerwehr gespielt wurden zu suchen.

Da auf den ersten beiden Löschfahrzeugen jeweils eine Wärmebildkamera verlastet ist, konnten zwei der drei Atemschutztrupps relativ rasch in das Gebäudeinnere vordringen und so wertvolle Zeit gewinnen, da bei der Personensuche jede Sekunde zählt.

Zeitgleich zu der eingeleiteten Personensuche im Gebäude wurde von außen die Vierteilige Steckleiter aufgestellt.

Drei der fünf vermissten Kinder konnten sich auf einen Balkon retten und wurden über die Steckleiter aus der Gefahrensituation gebracht.

Zwei Kinder konnten von den Atemschutztrupps gefunden, gerettet und dem angerückten DRK übergeben werden.

Nachdem alle fiktiv vermissten Kinder gerettet werden konnten und der Brand gelöscht war, wurde das Gebäude mittels Druckbelüfter belüftet.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Ofterdingen bedankt sich bei dem DRK Mössingen, der Helfer vor Ort Gruppe aus Ofterdingen und dem Kindergarten Banweg, für Ihr Mitwirken bei dieser Übung.

Ein besonderer Dank gilt auch der Altersabteilung unter der Leitung von Ehrenkommandant Rainer Wagner, die mit Ihren Straßensperrungen einen großen Anteil zum reibungslosen Ablauf der Übung beigetragen hat.